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Freitag, 20. Oktober 2017
Jahreshauptversammlung für das Jahr 2014 Drucken E-Mail
Geschrieben von Sandro Möckel / Peter Cissek / OTZ   
Montag, 12. Januar 2015

Jahreshauptversammlung für das Jahr 2014 Über siebzig Mitglieder und Gäste konnten zur Jahreshauptversammlung am 09. Januar 2015 im Gefeller Gerätehaus begrüßt werden.

Nach einem kleinen Imbiss folgten die Jahresberichte des Vereinsvorsitzenden, der Wehrführung, des Kassenwartes, der Jugendfeuerwehr sowie der Alters- & Ehrenabteilung.

Größtes Augenmerk im kommenden Jahr liegt auf der Erhaltung und Sanierung des Alten Spritzenhauses am Ehrlichbach – so Vereinsvorsitzender Sandro Möckel.

Wehrführer Michael Militzer berichtet über 45 Ausbildungen sowie 42 Einsätze, die im vergangen Jahr abgehalten bzw. abgearbeitet wurden. Insgesamt leisteten die Kameraden dabei 3.000 Stunden ehrenamtliche Vereinsarbeit und Feuerwehrdienst.

Auch Ehrungen und Beförderung gehören traditionell zu diesem Abend. So wurden Niklas Militzer, Toni Hammerschmidt, David Wiedner, Philipp Thümmel, Carsten Franz und Niklas Speth zum Anwärter ernannt. Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden Tino Bergmann und Nico Jung, zum Löschmeister Matthias Wiesel und zum Oberlöschmeister Guido Kirchhoff, der sich ebenso über die Ernennung zum Zugführer freuen durfte. David Wiedner nahm im Jahr 2014 erfolgreich am Lehrgang „Atemschutzgeräteträger“ teil.

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Feuerwehren Gefell und Dobareuth wollen Gastgeber sein

Die Freiwilligen Feuerwehren Gefell und Dobareuth wollen sich um die Ausrichtung des Kreisfeuerwehrtages und des Kreisausscheides im Jahr 2017 bewerben.

Gefell. Beide Feuerwehren feiern in zwei Jahren Jubiläen. "Die Festveranstaltung soll in Gefell und der Wettkampf in Dobareuth stattfinden", sagte der ­Gefeller Feuerwehrvereinsvorsitzende Sandro Möckel. Er forderte auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Gefell am Freitagabend Mitglieder und Gäste auf, zahlreich am diesjährigen Kreisfeuerwehrtag teilzunehmen, um bei der Abstimmung eine Mehrheit zu finden und die beiden Feuerwehrereignisse mal wieder ins Oberland zu holen.

Ferner informierte Möckel, dass der Feuerwehrverein mit der Stadt einen Pachtvertrag für das alte Spritzenhaus abgeschlossen hat. Dieses Gebäude soll in Eigeninitiative saniert und auf Dauer erhalten werden. Der Dachboden wurde bereits beräumt. "Fördermittel wurden beantragt und ein Spendenaufruf gestartet. Erfreulicherweise erhielten wir von beiden in Gefell ansässigen Banken eine Zuwendung und auch unser Antrag auf Lottomittel wurde kurzfristig und auf den letzten Drücker positiv beschieden", was Möckel auf den Einsatz des jetzigen Landtagsabgeordneten Stefan Gruhner und die Gespräche mit der damaligen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (beide CDU) zum Vereins- und Ehrenamtsabend am 6. Juni in Gefell zurückführte.

Vergangenes Jahr hatte die Freiwillige Feuerwehr Gefell 42 Einsätze zu leisten, bei denen es lediglich geringen Personen- und Sachschaden gab. Bei den meisten Unfällen und Unglücken nahmen die Einsatzkräfte Hilfeleistungen und Absicherungen vor, teilte Wehrleiter ­Michael Militzer mit.

"Eine Aufgabe der besonderen Art galt es für unsere Wehr am 20. Juni zu bewältigen. Der Gefeller Fußballverein sowie der Kegelverein konnten im vergangenen Jahr durch ihre erfolgreichen sportlichen Leistungen den Aufstieg erreichen. Zur Aufstiegsfeier wurde ein Truck geschmückt, mit dem durch die Straßen unserer beschaulichen Stadt gefahren wurde. Unsere Aufgabe bestand in der Absicherung des Partyzuges sowie der Sperrung des Marktbereichs", erklärte Wehrleiter Militzer.

"Nicht sparen an der Sicherheitsausrüstung"

Die Freiwillige Feuerwehr Gefell hat 2014 insgesamt 45 Ausbildungen vorgenommen. Dabei absolvierten rund 45 Prozent der Einsatzkräfte die gewünschte Anzahl von 40 Stunden pro Jahr. "Die durchschnittliche Stundenzahl pro Kamerad lag bei 26 Stunden", so Militzer. Ausbildungseinheiten im vergangenen Jahr waren beispielsweise die Erste-Hilfe-, Verkehrsrechts- und Funkausbildung ­sowie zweimal der Besuch der Atemschutzstrecke in Plauen.

Am 1. August trafen sich die Feuerwehrleute aus Gefell und Dobareuth zur jährlichen Ausbildung im Retten und Selbstretten. Die Aufgabe bestand darin, eine abgestürzte und verletzte Person vom Grund des nahe­gelegenen Schieferbruchs zu retten. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung im Gerätehaus durch je einen Vertreter der Berufsfeuerwehr Jena und der Feuerwehr Bad Lobenstein ging es dann zur Sache. "Im Vordergrund stand der Aufbau eines Zugangs zum Verunfallten und die patientenschonende Rettung. Durch den Einsatz von Rettungsleinen und Steckleiterteilen konnte mit Hilfe der Schleifkorbtrage diese Rettung sichergestellt werden", erinnerte Michael Militzer.

Am 29. und 30. August trafen sich die Hirschberger und Gefeller Feuerwehrleute zu einer gemeinsamen Ausbildung zum Thema Gefahren durch neue Fahrzeugtechnologien und regenerative Antriebe. So referierte Kay Hain von der Feuerwehr Hirschberg über alternative Antriebe, Airbags oder auch das Kältemittel HFO-1234yf. Im zweiten Teil des Abends wurden weitere Fahrzeugkomponenten und Sicherheitssysteme sowie damit verbundene Gefahren beim Retten von verunfallten Personen besprochen. Tags darauf folgte der praktische Teil der Ausbildung.

Die 32 Aktiven absolvierten insgesamt 1.050 Einsatzstunden und 1.950 Stunden für Übungen et cetera., bilanzierte Wehrleiter Michael Militzer.

Stadtbrandmeister Mark Militzer forderte, dass Städte und Gemeinden nicht weiter an der Bekleidung und Technik der Feuerwehrleute sparen dürfen, die ihren Dienst an der Allgemeinheit ehrenamtlich verrichten.

Die Finanzlage der Stadt Gefell habe sich noch nicht entspannt. Obwohl der Großteil der Konsolidierung umgesetzt sei, gelinge es noch nicht, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen, erklärte Bürgermeister Marcel Zapf (parteilos) mit dem Hinweis: "Es sind keine weiteren Einsparungen bei der ­Sicherheitsausrüstung der Feuerwehr vorgesehen. Da ist sich der Stadtrat einig. Das Thüringer Finanzministerium ist bislang anderer Meinung." Zapf hofft, dass die neue Landesregierung ihre Zusagen mit Finanzmitteln untermauert.

Zum Anwärter ernannt wurden an jenem Abend Niklas Militzer, Toni Hammerschmidt, David Wiedner, Philipp Thümmel, Carsten Franz und Niklas Speth. Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden Tino Bergmann und Nico Jung, zum Löschmeister Matthias Wiesel, zum Oberlöschmeister und Zugführer Guido Kirchhoff und zum Atemschutzgeräteträger David Wiedner.

Peter Cissek / 13.01.15 / OTZ

 
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