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Freitag, 14. Dezember 2018
Jahreshauptversammlung für das Jahr 2013 Drucken E-Mail
Geschrieben von Webmaster Webseite   
Montag, 13. Januar 2014

 Am 10. Januar 2014 fand die Jahreshauptversammlung für das Jahr 2013 mit großer Beteiligung von 67 anwesenden Gästen und Mitgliedern statt.

Als Gäste folgten unter anderem Bürgermeister Marcel Zapf, Verwaltungsleiterin Kathleen Merz, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Raimund Hoffmann, sowie die Vertreter der Ortsteilwehren, der Stützpunktfeuerwehr Süd und unserer Partnerfeuerwehr aus Töpen der Einladung.

Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Sandro Möckel und der Einnahme eines kleinen Imbisses wurden die Berichte des Vereines, der Wehrführung, der Jugendfeuerwehr, der Alterskameradschaft sowie der Kassen- und Revisionsbericht vorgetragen.

Anschließend konnten verdiente Kameraden befördert und geehrt werden. So durften sich die Kameraden Adrian Lippeck, Eric Müller, Martin Hühnlein und Sebastian Rohrbeck über die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann freuen. Mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold (der höchsten Auszeichnung des Deutschen Feuerwehrverbandes)  wurde Hauptbrandmeister Bernd Militzer geehrt. Das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber erhielt Brandmeister Siegfried Groh (FF Dobareuth). Für ¬50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr bekam Heinrich Wehr das Goldene Brandschutzabzeichen am Bande.

Bereits Ende 2013 fanden die Wahlen der Wehrführungen in Gefell und den Ortsteilen statt. Die bisherigen Wehrführer Detlef Wagner (FF Gefell), Siegfried Groh (FF Dobareuth) und Andreas Brem (FF Langgrün) legten ihr Amt nach mehrjähriger Amtszeit nieder und stellten sich nicht mehr zur Wahl als Chef der jeweiligen Wehr.

Zur Jahreshauptversammlung in Gefell wurden nun sowohl die Neuen, wie auch die Wiedergewählten für die nächsten fünf Jahre zum Führer ihrer Wehr ernannt. Dies sind Michael Militzer (FF Gefell), Frank Eißmann (FF Blintendorf), Jörg Gerstner (FF Dobareuth), Frank Arnold (FF Gebersreuth), Felix Krauß (FF Göttengrün) sowie Thomas Koch (FF Langgrün). Ebenso wurde Matthias Wiesel als Jugendwart in seinem Amt bestätigt und erhielt seine Ernennungsurkunde von Stadtbrandmeister Mark Militzer überreicht.


Spektakuläres im Vorjahr: Hauptversammlung der Feuerwehr Gefell

Die Freiwillige Feuerwehr Gefell hatte im vorigen Jahr einige spektakuläre Rettungseinsätze zu meistern. Dafür gab es jetzt Dank und für besondere Leistungen hohe Würdigungen. Bürgermeister Marcel Zapf baut weiter auf die Kameradschaft.

Gefell. Das Spektrum bei Feuerwehreinsätzen reicht von dramatisch bis kurios. Das zeigte sich auch zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gefell am Freitagabend, als der neue Wehrführer Michael Militzer die Einsatz­bilanz von 2013 Revue passieren ließ.

Ein zwischen zwei Bäumen eingekeilter Pkw entlang der ehemaligen Bundesstraße 2 bei Göttengrün gehörte Ende Juli zu den besonders komplizierten Einsätzen des vergangenen Jahres, erinnerte Michael Militzer. Der junge Fahrer war mit schweren Beinverletzungen eingeklemmt und musste gerettet werden, um ihn anschließend in eine Klinik fliegen zu können. Zu den besonderen Herausforderungen gehörte auch ein mit Holz beladener Lkw, der im September bei Frössen im Wald neben der B 90 lag und brannte. Dort war der Fahrer glücklicherweise rechtzeitig ins Freie gelangt.

Zu den kurioseren Einsätzen gehörte der befürchtete Brand in der Gefeller Tankstelle in einer August-Nacht. Als die Feuerwehr nach Alarmierung vor Ort war, erwies sich der starke Rauch im Tankstellengebäude als Nebel einer Sicherungsanlage, die durch einen Einbruchsversuch ausgelöst worden war.

Insgesamt 52 Einsätze stehen für die Gefeller Wehr 2013 zu Buche, darunter gab es sieben Brände und 20 technische Hilfeleistungen. Die Beschaffung von fünf neuen Sätzen an Einsatzbekleidung zählte der neue Wehrführer zu den erfreulichen Investitionen, die in der Wehr getätigt worden sind.

"Investitionen in die Feuerwehr sind Investitionen in die ­Sicherheit der Bürger", mahnte Stadtbrandmeister Mark Militzer an, trotz der bekannt schwierigen Haushaltslage in den Kommunen nicht an der falschen Stelle zu sparen. "Es ist nicht hoch genug anzuerkennen, wenn Menschen sich ehrenamtlich einbringen", dankte Bürgermeister Marcel Zapf (VUB) den Einsatzkräften und Vereinsmitgliedern seiner Feuerwehr und bezeichnete die Kameradschaft als das wichtigste Werkzeug, wenn anderen Menschen in der Not geholfen wird.

Als zuverlässiger Partner für das Gemeinwesen in Gefell erwies sich einmal mehr der Feuerwehrverein, dessen Vorsitzender Sandro Möckel an das spannende Skatturnier im März ebenso erinnerte wie an das Maibaumstellen. Erstmals stand der Maibaum nicht am Gerätehaus, sondern zentral auf dem Markt. Zudem in völlig neuer Form, nämlich aus Metall geschaffen und mit den Schildern der ört­lichen Vereine bestückt. "Wenn er in diesem Jahr noch ein Stadtwappen als Krone bekommt, ist er perfekt", meinte Sandro Möckel. Auch eine Reihe von Arbeitseinsätzen gehörte zum Vereinsleben, so am alten Spritzenhaus und bei der Sanierung der Stadtkirche.

Genutzt wurde die Jahreshauptversammlung, um herausragende Leistungen in den Reihen der Feuerwehr zu ehren. Mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold geehrt wurde Hauptbrandmeister Bernd Militzer. Das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber erhielt Brandmeister Siegfried Groh. Für ­50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr bekam Heinrich Wehr das Goldene Brandschutzabzeichen am Bande.

Detlef Wagner nimmt Abschied als Wehrführer in Gefell

Der bisherige Gefeller Wehrführer Detlef Wagner blickt noch einmal auf die Statistik von 16 Jahren im Dienst der freiwillgen Feuerwehr zurück.

Gefell. Nach 16-jähriger Dienstzeit als Wehrführer in Gefell hat Detlef Wagner zum 1. Januar 2014 die verantwortungsvolle Funktion an seinen Nachfolger Michael Militzer übergeben.

Zur Jahreshauptversammlung stand Detlef Wagner noch einmal am Pult für seine "letzte Rede", wie er sagte. Er gab einen kurzen Abriss zu den Einsätzen, die es in diesen 16 Jahren gegeben hatte. Insgesamt waren in dieser Zeit die Einsatzfahrzeuge 753 mal mit Blaulicht und Martinshorn ausgerückt und eilten zu 114 Verkehrsunfällen sowie 118 Bränden. Bei 39 Verkehrsunfällen galt es, 39 eingeklemmte Menschen zu befreien und zu retten. Bedauerlicherweise gab es in dieser Zeit auch 14 Tote bei Verkehrsunfällen zu beklagen, für die jede Hilfe zu spät kam.

Neben 59 Feuerwehr-Übungen, die unter Detlef Wagner gefahren worden sind, beteiligten sich die Einsatzkräfte beispielsweise auch in 112 Fällen an Absperrmaßnahmen. Nicht zuletzt waren die Gefeller regelmäßig alarmiert worden, damit umgestürzte Bäume von den Straßen geräumt werden. Insgesamt 204 Bäume hatte der scheidende Feuerwehr-Chef in seiner Statistik vermerkt. "Den Großteil davon bei den Unwetterfolgen der Orkane ,Kyrill und ,Emma", merkte Detlef Wagner an.

"Mir hat es Spaß gemacht", ist das Fazit von Detlef Wagner, der seinem Nachfolger Michael ­Militzer beste Erfolgswünsche mit auf den Weg gab.

Peter Hagen / 13.01.14 / OTZ

 
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