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Mittwoch, 17. Januar 2018
Jahreshauptversammlung für das Jahr 2011 Drucken E-Mail
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Dienstag, 17. Januar 2012

Jahreshauptversammlung für das Jahr 2011 Zur Jahreshauptversammlung für das Jahr 2011 luden Vorstand und Wehrführung am 06. Januar 2012 ins Gerätehaus Gefell ein.

Dieser Einladung folgten neben den Vereinsmitgliedern und Einsatzkräften zahlreiche Gäste aus Nah und Fern.

Vereinsvorsitzender Sandro Möckel konnte um die 80 Anwesende begrüßen und informierte über den geplanten Ablauf des Abends.Nach vierjähriger Amtszeit waren die Vereinsmitglieder aufgefordert, den Vereinsvorstand neu zu wählen. Bis auf einen Neuzugang wurden alle Vorstandsmitglieder wieder gewählt. Kamerad Vödisch schied aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Neben dem Vorsitzenden Sandro Möckel, seinem Stellvertreter Bernd Militzer und Kassenwart Daniel Gräsel gehören Detlef Wagner (Wehrführer), Matthias Wiesel (Jugendwart), Mark Militzer, Friedwald Egelkraut, Andreas Franz, Ronny Meyer und "Neuzugang" Roy Thiel der Vereinsführung an.

Nach einer kurzen Stärkung folgten die Jahresberichte des Vereins (Sandro Möckel), der Wehrführung (Detlef Wagner & Michael Militzer), des Stadtbrandmeisters (Mark Militzer), der Jugendfeuerwehr (Matthias Wiesel) sowie der Alterskameradschaft (Regine Schulz). Kassenwart Daniel Gräsel gab einen kurzen Überblick über die Vereinskasse - ihm konnte von der Revisionskommission eine korrekte und vorbildliche Kassenführung bestätigt werden.

Kreisjugendwart Michael Henkel überreichte Wehrführer Detlef Wagner sowie Jugendwart Matthias Wiesel Auszeichnungen für ihre unermüdliche und erfolgreiche Jugendarbeit in der Feuerwehr. Kamerad Guido Kirchhoff durfte sich nach erfolgreicher Ausbildung zum Gruppenführer an der Landesfeuerwehr- & Katastrophenschutzschule (LFKS) in Bad Köstritz über die Beförderung zum Oberlöschmeister freuen. Für seine Arbeit und Hilfe bei der Schlauchpflege und Wartung überreichte die Wehrführung Ehrenkommandant Eugen Schröder einen Präsentkorb.

Nach zahlreichen Grußworten, unter anderem von Bürgermeister Marcel Zapf, Kreisbrandinspektor Uwe Tiersch sowie den anwesenden Kameraden verschiedener Wehren beendete der Vorsitzende die Jahreshauptversammlung gegen 22.00 Uhr. Viele Anwesende nutzten den weiteren Abend für zahlreiche Gespräche in geselliger Runde.

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Gefeller Wehr war im vergangenen Jahr 62 Mal im Einsatz

Nicht mehr zu retten war dieser Kleintransporter, der am 9. Februar 2011 kurz nach Mittag auf der B90 zwischen Gefell und Saaldorf bei Frössen in Flammen stand. Die Gefeller Feuerwehr musste ran, die Kollegen aus Langgrün unterstützten. Nicht mehr zu retten war dieser Kleintransporter, der am 9. Februar 2011 kurz nach Mittag auf der B90 zwischen Gefell und Saaldorf bei Frössen in Flammen stand. Die Gefeller Feuerwehr musste ran, die Kollegen aus Langgrün unterstützten.

Insgesamt 62 Mal musste die Freiwillige Feuerwehr Gefell mit Stadtbrandmeister Mark Militzer und Wehrleiter Detlef Wagner an der Spitze im vergangenen Jahr zu Einsätzen, Absicherungen (8) und Übungen (4) ausrücken. Dabei leisteten die Feuerwehrmänner insgesamt rund 1085 Stunden.

Unterstützung gab es je nach Aufgabe mit großem Engagement aus den Ortsteilfeuerwehren. "Dank nochmals allen Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und deren Familien für das Verständnis für unser Hobby", mit diesen Worten schloss Detlef Wagner am Freitag im Gerätehaus die 2011er Einsatzpräsentation. Richtig einordnen lässt sich die Stundenzahl mit dem Wissen, dass darin die Zeiten für Ausbildungsaktivitäten jeglicher Art noch nicht enthalten sind.

Das Feuerwehrjahr 2011 begann am 1. Januar mit einem umgestürzten Baum auf der Straße zwischen dem Binsenfleck und Gefell. Es endete am 27. Dezember mit einer Ölspur auf der B90 zwischen Blintendorf und Gefell. Stichwort Ölspuren: Um die 12 unterschiedlich lange mussten übers Jahr beseitigt werden. Nach Angaben des Wehrleiters verbrauchte man dafür etwa 74 Sack Ölbinder, allein für die vom 18. Dezember waren es 37. Als "Hauptübeltäter" sieht Detlef Wagner da den Bahnübergang der B90 kurz vor der Rettenmeier-Kreuzung: "Weil immer wieder Einheimische versuchen, die Bahnschiene mit Vollgas zu überqueren. Obwohl sie doch wissen müssten, dass man dort unbedingt langsam fährt."

Ihr Können bei der Bekämpfung von Bränden zeigten die Gefeller im Zusammenwirken mit Kollegen aus dem Umland bzw. den Ortsteilen u.a. am 25. Februar beim LPG-Brand, am 28. November im Hirschberger Birkenweg sowie am 26. Dezember beim Brand der Gaststätte in Frössen bzw. in der Hirschberger Friedensstraße. "Der letzte Einsatz im vergangenen Jahr, der Brand in Hirschberg, hat mir nochmal gezeigt, dass die gemeinsame Ausbildung auch in der Stützpunktfeuerwehr Süd sehr viel gebracht hat. Dass sie sehr wichtig ist und nicht nur die Kameradschaft fördert", sagte im Verlaufe des Abends dann Rico Helm aus Hirschberg in seinem Grußwort. Er steht als dortiger Stadtbrandmeister momentan der Stützpunktfeuerwehr Süd vor. In der Friedensstraße 10 agierten gemischte Trupps der Wehren Hirschberg und Gefell im Innenangriff. "Es war wirklich ein superstarker Einsatz. Wir haben gemacht, was wir konnten, so Schlimmeres verhindert." Für 2012 hofft er auf eine weitere gute Zusammenarbeit und eine höhere Beteiligung an Ausbildungsmaßnahmen der Stützpunktwehr.

Michael Militzer ließ als stellvertretender Wehrleiter einige Ausbildungshöhepunkte nochmals Revue passieren. An erster Stelle nannte er den Tag in der Mobilen Brandsimulationsanlage die Feuerwehr Pößneck hatte dazu eingeladen. "Nach einer kurzen Ausbildung durch den Trainer, durften alle Kameraden truppweise in den Container. Verschiedene Brände wie zum Beispiel ein Gasflaschenbrand wurden simuliert und deren Bekämpfung trainiert. Nachdem man zirka 20 Minuten bei 800 Grad gebraten wurde, gab es eine Manöverkritik durch den Ausbilder", so Militzer.

Erfolgreich über die Bühne ging der zweite "Tag der Rettung", der von den Feuerwehrmännern aus Triptis, Ebersdorf, Dobareuth und Gefell genutzt wurde. Zu Gast waren am Vormittag das THW aus Gera sowie die Rettungshundestaffel aus Saalfeld, deren Vertreter theoretische und praktische Ausbildungsinhalte vermittelten. Anschließend ging es zur Firma Auto Klug, auf deren Gelände in gemischten Trupps das Retten von Menschen aus Pkw trainiert wurde. Das BRK Hof präsentierte in einer Pause einen Schwerlast-Rettungswagen. Im Rahmen der Auswertung dieses Ausbildungs-Höhepunktes wurde beschlossen, für 2012 die dritte Auflage dieses Tages anzugehen.

Trotz der angespannten Finanzlage im Rathaus, ist man sich dort nach den Worten von Stadtbrandmeister Mark Militzer der Aufgaben des Brandschutzes und der allgemeinen Hilfe immer bewusst. So konnte auch 2011 wieder einiges bewegt werden. Stellvertretend seien hier nur der Gerätehausumbau in Göttengrün und die Neuanschaffung von zwölf Pressluftatmern für Gefell genannt. 2500 Euro steuerte der Feuerwehrverein dafür bei. Anfang November gab es auch eine erste Veranstaltung mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung und des Stadtrates zum Thema "Führungsorganisation bei Großschadenslagen".

Uwe Lange / 09.01.12 / OTZ

 
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