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Montag, 15. Oktober 2018
Jahreshauptversammlung für das Jahr 2007 Drucken E-Mail
Geschrieben von Jana Reinhardt   
Dienstag, 12. Februar 2008

 Am vergangenen Freitag fand die alljährliche Jahreshauptversammlung der FFw Gefell statt. Der Einladung folgten auch unsere Stützpunktwehren Tanna und Hirschberg, die Partnerfeuerwehr aus Töpen sowie die Ortsteile Gebersreuth, Dobareuth, Blintendorf und Göttengrün. Nach einer kleinen Stärkung wurden die Jahresberichte verlesen.

Ein Dankeschön ging an Bernd Militzer, der als Vereinsvorsitzender nach 16 jähriger Tätigkeit sein Amt an Sandro Möckel abgab. Die Einsatzbilanz 2007 lautete wie folgt: 125 Einsätze, 4 Absicherungen und eine Großübung. Die Highlights 2007 waren die neue Feuerwehr-Einsatz-Zentrale, die Anfang des Jahres in Dienst gestellt wurde sowie die Anschaffung eines LF 10/6. Doch Thema Nummer eins waren die Katastrophen, angefangen mit dem Sturm Kyrill, das Hochwasser zu Pfingsten, eine Gasexplosion und zu Weihnachten der Feuerteufel. Besonders die Hochwasserkatastrophe, bei der auch unsere geplante 100-Jahrfeier buchstäblich ins Wasser fiel, war in allen Berichten präsent.

Aus dem aktiven Dienst verabschiedeten sich Bernd Militzer, Heinrich Wehr und Friedwald Egelkraut, doch sie bleiben uns als so genannter „Volkssturm“ erhalten. Eins ist trotz alledem erfreulich zu verzeichnen, technisch und auch personell ist die Feuerwehr Gefell auf einem sehr guten Stand.

Für zehn Jahre aktiven Dienst in der FF Gefell wurden Michael Militzer, Andy Unger, Roy Thiel & Stefan Vödisch geehrt.

Befördert wurden Tino Bergmann zum Oberfeuerwehrmann, Sandro Möckel zum Brandmeister, Friedwald Egelkraut zum Oberbrandmeister sowie Bernd Militzer und Heinrich Wehr zum Hauptbrandmeister. 

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Kein gutes Jahr für Gefell
Feuerwehr lässt 2007 Revue passieren

Von Simone Zeh Gefell. Dass das vergangene kein gutes Jahr war für Gefell und dass man auf ein besseres Jahr 2008 hofft, das war der einhellige Tenor der Freiwilligen Feuerwehr und des Feuerwehrvereines zur Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag. Sturm, Hochwasser und Feuer hielten die Kameraden 2007 in Atem. Einig war man sich aber auch darin, dass der Feuerwehrstützpunkt Süd, dem die Gefeller Wehr derzeit vorsteht, technisch und personell gut aufgestellt sei.

Sandro Möckel, der neue Vereinsvorsitzende, ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Unzählige Stunden hatte man für die Vorbereitung des 100-jährigen Jubiläums geleistet, das Gerätehaus innen und außen auf Vordermann gebracht, eine Ausstellung zu alter und neuer FFw-Technik vorbereitet. Die Festveranstaltung im April war ein Erfolg, das geplante Festwochenende mit vielen Attraktionen indes musste wegen der Hochwasserkatastrophe ausfallen. Mit 500 Euro Verlust, so Sandro Möckel, sei man noch gut davon gekommen. Viele Spenden halfen dabei, den Schaden gering zu halten. Positive Ereignisse hingegen waren die Einweihung des neuen Löschfahrzeuges und die Dankeschönveranstaltung. Sandro Möckel dankte dem ehemaligen Vereinsvorsitzenden Bernd Militzer für 16 Jahre ehrenamtliche Arbeit. Dieser blickte kurz auf die Vereinsgründung 1991 und die Aufgabe, der er sich stellte, zurück.

Ostthüringer Zeitung am 10.02.2008


 

Megasturm, Hochwasser und Gasexplosion
Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Gefell leisteten 125 Einsätze im vergangenen Jahr

Von Simone Zeh Gefell. Wehrleiter Detlef Wagner erinnerte auf der Jahreshauptversammlung der FFw Gefell an die Einsätze im vergangenen Jahr - angefangen vom Megasturm Kyrill über das schwere Unwetter in Gefell am 25. Mai, den Großbrand im Wohnheim des Sonderpädagogischen Zentrums in Seubtendorf bis zur Gasexplosion in Gefell im November. Kurios war der Einsatz, als eine Person im Supermarkt eingeschlossen war. Kleinere Einsätze kamen hinzu, vor allem öfter wegen Ölspuren.

Insgesamt zählte man 125 FFw-Einsätze und 2341 Stunden geleistete freiwillige Arbeit (ohne Schulungen). Zahlreiche Brände in Hirschberg hielten die FFw gegen Jahresende auf Trab. Der Dank Wagners richtete sich an die Familien der Kameraden für das Verständnis und die Firmen, insbesondere die Baggerfirma Kießling und Microtech, die die Kameraden im Notfall stets unentgeltlich freistellten. Jochem Kühnast von der Firma Microtech kritisierte in diesem Zusammenhang, dass die FFw-Kameraden zu oft wegen Ölspuren zum Einsatz gerufen werden. Dafür sei die Feuerwehr eigentlich zu schade.

Stadtbrandmeister Mark Militzer erklärte, dass die Zahl der Einsätze im vergangenen Jahr alles bisherige übertraf. Er erläuterte, dass sich die neue Feuerwehreinsatzzentrale bewährt habe. Hier habe sich vor allem Kamerad Stefan Vödisch sehr eingebracht. Froh sei man über die Unterstützung durch die Ortswehren, denn allein könne man die Arbeit nicht schultern. Bewährt habe sich außerdem das Funkkonzept des Feuerwehr-Stützpunktes Süd. Aber auch Militzer signalisierte, dass die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat besser funktionieren sollte. Die Arbeit der Kameraden bei der Hochwasserkatastrophe habe funktioniert, trotzdem habe man jetzt einen Katastrophenplan erstellt und ihn dem Stadtrat vorgelegt.

Des Stadtbrandmeisters Dank galt an dieser Stelle besonders allen Wehren, die zur Hilfe kamen sowie Siegfried Schmieder vom Landratsamt Saale-Orla und Kreisbrandmeister Uwe Tiersch. Vorausblickend meinte Mark Militzer, dass 2008 die monatliche Sirenenprüfung wieder durchgeführt werden soll. An Anschaffungen plant die Gefeller Wehr eine neue Tragkraftspritze und neue Bekleidung für die Ortswehren. Revue passieren ließ Jana Reinhardt bei der Versammlung auch die Arbeit der Jugendfeuerwehr im Jahr 2007 mit derzeit zehn Mitgliedern im Jahr 2007. In etwa 60 Ausbildungsstunden haben diese u. a. die FFw-Technik und Funktechnik kennen gelernt. Eugen Schröder berichtete über die Aktivitäten der Alterskameraden.

Ostthüringer Zeitung am 12.02.2008

 
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