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Dienstag, 17. Oktober 2017
Bereichsausscheid 2011 Drucken E-Mail
Geschrieben von Roland Barwinsky   
Dienstag, 5. Juli 2011

Bereichsausscheid 2011Den Bereichsausscheid der Freiwilligen Feuerwehren der Einheitsgemeinde Gefell gewannen am 2.Juli in Dobareuth die dortigen Gastgeber. Bei wechselhaften Wetter setzten sie sich beim Löschangriff nach altherkömmlicher Weise durch. Sie verwiesen die Vertretung der Wehrführer sowie das Team aus Gefell auf die Plätze.

Teilgenommen haben zudem Mannschaften aus Gebersreuth sowie Göttengrün und ein gemeinsames Team der Dörfer Blintendorf/Langgrün. Die Dobareuther dürfen nun beim Kreisausscheid mitmachen.

"Bei diesem Wettbewerb ging es vor allem um die Kombination von Schnelligkeit und Geschicklichkeit", betonten Stadtbrandmeister Mark Militzer und Kreisbrandmeister Detlef Wagner. Als fachkundige Kampfrichter weilten Kreisbrandinspektor Uwe Tiersch, Kreisbrandmeister Andreas Lanitz(Tanna), Ronald Groh (Hirschberg) und Friedwald Egeltraut(Gefell) vor Ort. Mark Militzer war zudem froh, dass sich alle teilnehmenden Kameraden in neuen Trikots präsentieren konnten. Damit wolle man vor allem eine positive Außenwirkung erzielen, hieß es. Denn die Zusammenarbeit zwischen den Wehren innerhalb der Einheitsgemeinde Gefell klappt einwandfrei. Entsprechend gut sei auch das Verhältnis vieler Aktiver untereinander. Knapp 100 Leute machen bei den Feuerwehren innerhalb der Gemeinde mit.

Fortgesetzt wurde der Nachmittag mit Gruppeneinsatzübungen. Im Mittelpunkt standen dieses Mal die Beantwortung von fachspezifischen Fragen. Die Gruppenführer mussten z.B. drei Arten von Gefahren kennen und zwei Rettungsmaßnahmen beim Auftreten von Atemgiften benennen. Was beim Sichern der Gefahrenstelle zu beachten ist und womit Einsatzstellen auf der Straße abgesichert werden, erklärten die Melder. Technisches Detailwissen wurde erwartungsgemäß von den Maschinisten verlangt. Sie durften das Wirkungsprinzip von Kesselpumpen beschreiben und die  geodätische Saughöhe nennen. Angrifftrupps wiederum hatten zu beantworten, auf was man beim Verlegen von Schlauchleitungen an Häuserfronten achten muss.

Insgesamt ging es durchweg um Details. Solche verlangte man auch von den Schlauchtrupps. Denn diese sollten über die Wirkung des elektrischen Stroms auf den menschlichen Körper Bescheid wissen. Physikalisches Wissen mussten die Wassertrupps haben. Sie sollten erklären, von welchen Faktoren die Druckverluste in einem Schlauch abhängen.

Nach der Auswertung sowie unter Einbeziehung der Ergebnisse des Löschangriffs gab es Pokale für die jetzt siegreichen Gefeller. Sie verwiesen Dobareuth und Gebersreuth bei diesem internen Bereichsausscheid auf die ebenfalls prämierten Plätze. Abends trafen sich dann viele zu der 1970er Jahre Party vor dem Gemeindehaus Dobareuth. Dort hatte man in Eigenregie nicht nur Teile des Platzes neu gepflastert, sondern für ein Super-Ambiente mit Bar, Sitzecken und Dekorationsschmuck gesorgt.

 
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