| 25.05.2008 09:13 Uhr - VKU eingekl. Person, umgestürzter LKW in Seubtendorf |
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| Geschrieben von Stefan Vödisch | |
| Sonntag, 25. Mai 2008 | |
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Am Sonntagmorgen um 9:13 Uhr wurden die Feuerwehren Gefell, Tanna und Seubtendorf zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person nach Seubtendorf alarmiert.
Ob ein technischer Defekt am Fahrzeug zu dem Unfall führte, oder der junge Fahrer auf der stark abschüssigen Straße einfach nur etwas zu schnell unterwegs war, ist nun von der Polizei und Sachverständigen zu klären. LKW mit Grünfutter überschlagen Von OTZ-Redakteur Peter Hagen Seubtendorf. Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am gestrigen Sonntagmorgen in Seubtendorf. Dabei wurde ein LKW-Fahrer der Rinderhof Agrar GmbH Seubtendorf schwer verletzt und dessen Fahrzeug total zerstört. Gegen 9 Uhr war der mit Grünfutter vollbeladene Lastzug, ein LKW L 60 mit Anhänger, auf der abschüssigen Straße aus Richtung Göttengrün in Seubtendorf unterwegs, als er offenbar außer Kontrolle geriet und in einer Linkskurve geradeaus weiter fuhr. Der LKW durchbrach den Gartenzaun eines Grundstückes, kippte nach rechts um und blieb kopfüber liegen. Dabei wurde die Fahrerkabine dermaßen demoliert, dass der schwerverletzte 20-jährige Fahrer eingeklemmt war und nur mit größter Mühe von den alarmierten Feuerwehrkameraden gerettet werden konnte. Rund 50 Kameraden der Feuerwehren Seubtendorf, Tanna und Gefell waren an den Unglücksort geeilt und hatten nach zirka einer Stunde den LKW-Fahrer befreit, der umgehend mit einem inzwischen bereitstehenden Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Bad Berka geflogen worden ist. Gegenwärtig laufen die Ermittlungen der Polizei zur Unfallursache. Momentan besteht der Verdacht, dass der Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis für den Lastzug gewesen ist. Berichterstattung der Ostthüringer Zeitung am 25.05.2008 Unfall-Lkw war nicht auf 60 km/h begrenzt Bad Lobenstein/Seubtendorf (OTZ/phag). Nach dem schweren Lkw-Unfall am Sonntag vor einer Woche in Seubtendorf führt die Polizei jetzt Ermittlungen gegen den Unfallverursacher wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie gegen den Fahrzeughalter wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Bei dem Landwirtschaftsbetrieb war man bislang davon ausgegangen, dass der "W 50" mit der Klasse T gefahren werden dürfe, weil an diesem kurz nach der Wende Anfang der 90er Jahre technische Umbauten erfolgten. Mit einer sogenannten Ablastung sollte der "W 50" als landwirtschaftliche Zugmaschine zugelassen werden, die dann mit der Klasse T gefahren werden dürfte. Bei dieser "Ablastung" wurde die höchstzulässige Gesamtmasse des Lkw reduziert, was beispielsweise durch eine Verkleinerung der Ladefläche erreicht wird. Dafür habe der Lkw auch die entsprechende Dekra-Abnahme. Durch den Unfall wurde aber erst jetzt bekannt, dass auch die höchstzulässige Geschwindigkeit des Fahrzeuges auf 60 km/h hätte reduziert werden müssen, was jedoch nicht geschah. Diese lag weiterhin bei 80 km/h, womit die Fahrerlaubnisklasse C erforderlich ist. Der 20-jährige Unfallfahrer, der mit einem Rettungshubschrauber vom Unfallort in eine Klinik geflogen worden war, hat nach OTZ-Informationen das Krankenhaus bereits am Mittwoch voriger Woche wieder verlassen können. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte unangepasste Geschwindigkeit zu dem Unfall geführt, als sich der Lkw in Seubtendorf überschlug.Fahrerlaubnis Klasse T: selbstfahrende Arbeitsmaschinen bis 40 km/h und Anhänger; land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen bis 60 km/h (16- bis 17-Jährige nur bis 40 km/h) und Anhänger Fahrerlaubnis Klasse L: selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler und andere Flurförderzeuge bis 25 km/h und Anhänger; land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen bis 32 km/h, mit Anhänger bis 25 km/h Berichterstattung der Ostthüringer Zeitung am 05.06.2008 |
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