| 11.06.2008 00:43 Uhr - Wohnhausbrand in Hirschberg, Birkenweg |
|
|
| Geschrieben von Sandro Möckel | |
| Mittwoch, 11. Juni 2008 | |
|
Nach der ersten Lageerkundung und Anforderung des Einsatzleiters der FF Hirschberg wurde über die Feuerwehreinsatzzentrale im Gefeller Gerätehaus umgehend die FF Gefell zur Verstärkung alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand das Obergeschoss des Einfamilienhauses im Hirschberger Birkenweg bereits lichterloh in Flammen. Durch die Kameraden aus Hirschberg & Ullersreuth wurde die Wasserversorgung über eine lange Wegestrecke von der Saale her aufgebaut und mit dem Außenangriff begonnen. Der als erstes Gefeller Löschfahrzeug eintreffende TLF 16/25 unterstütze die Wehr aus Hirschberg bei der Wasserversorgung und stellte mehrere AS-Geräteträger für den anschließenden Innenangriff zur Verfügung. Die Besatzung des LF 10/6 baute vom Erlichbach eine zweite B-Leitung zur Sicherheit auf. Ob es sich beim Brand des unbewohnten Hauses wiederum um Brandstifung handelt, wird nun von Brandermittlern der Kriminalpolizei untersucht. Kurz nach Mitternacht brennt es in Hirschberg Von OTZ-Redakteur Uwe Lange Hirschberg. Ein Wohnhausbrand hielt in der Nacht zum Mittwoch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Hirschberg, Ullersreuth und Gefell in Atem. Um 0.41 Uhr löste die Rettungsleitstelle zunächst für Hirschberg und Ullersreuth Alarm aus - der Brandort lag im Birkenweg 8 der Saalestadt. Mit dem Einsatzleitwagen, dem TLF 16/25 und dem LF 10/6 rückten die Kameraden um Wehrführer Franz Müller aus. "Als wir vor Ort ankamen, schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster des Zimmers zur Straße hin in der ersten Etage", erfuhr OTZ gestern vom Chef der örtlichen Feuerwehr. Parallel zu den Hirschbergern hatte die Rettungsleitstelle die Kameraden in Ullersreuth alarmiert, die mit ihrem Löschfahrzeug ebenfalls vor Ort waren. Die Gefeller wurden dann quasi als Verstärkung noch an die Brandstätte gerufen. "Vor dem Fenster, aus dem die Flammen schlugen, befindet sich ein Vorbau beziehungsweise eine Terrasse. Wir sind mit Hilfe von Steckleitern rauf und haben dann von außen - da das Fenster ja bereits kaputt war - den Brand, der sich im wesentlichen auf das Zimmer beschränkt hatte, gelöscht", berichtete Franz Müller. Die Wasserversorgung stellten die Hirschberger und Ullersreuther Feuerwehrmänner über eine lange Wegstrecke von der Saale her sicher. "Die Gefeller unterstützten bei der Wasserversorgung und stellte mehrere Atemschutz-Geräteträger für den anschließenden Innenangriff zur Verfügung", erfuhr die Presse von Sandro Möckel. Gegen 4 Uhr konnte dieser Einsatz zunächst beendet werden. Knapp eine Stunde später waren die Hirschberger an gleicher Stelle aber trotzdem nochmals gefordert. Nach Auskunft des Wehrführers waren versteckte Glutnester wieder aufgeflackert und mussten abgelöscht werden. Zirka um 7 Uhr war schließlich auch diese Arbeit getan. Bürgermeister Rüdiger Wohl sprach gestern mit Blick auf den Einsatzort der Feuerwehren von einem leerstehenden Haus. Auf OTZ-Nachfrage bestätigte er, dass das Objekt zur Versteigerung stand bzw. steht. Einen entsprechenden Termin habe es am 5. Juni gegeben. Ausdrücklich bedankte er sich bei allen Kameraden für ihr rasches und entschlossenes Handeln, mit dem diese schlimmeres verhindern konnten. Brandursachenermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen. Nach Aussage aus der Polizeidirektion Saalfeld wird in alle Richtungen ermittelt. Ostthüringer Zeitung am 12.06.2008 |
| < zurück | weiter > |
|---|
Einsätze 


