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Zu einem schweren LKW-Unfall kam es vergangene Nacht auf der Bundesautobahn 9 zwischen der Anschlussstelle Bad Lobenstein und der Landesgrenze nach Bayern. Auf regennasser Fahrbahn geriet ein LKW ins Schlingern, kollidierte mit der Mittelleitplanke und riss sich dabei den Fahrzeugtank auf. Bis zum Stillstand nach mehreren hundert Metern verteilte sich der auslaufende Diesel über alle drei Fahrspuren.
Laut Polizeiangaben kamen daraufhin mindestens vier weitere Fahrzeuge ebenso ins Schleudern und fuhren in die Unfallstelle. Trümmerteile waren auf ca. 800 m über die komplette Fahrbahnbreite verteilt. Besonderes Glück hatte der Fahrer eines Mercedes aus Roth, der nach mehreren Pirouetten an der rechten Leitplanke von einem Seat frontal auf der Fahrerseite gerammt wurde. Glücklicher Weise wurde bei den Unfällen niemand verletzt.
Die FF Gefell unterstützte die FF Hirschberg bei der Beseitigung des verteilten Diesels sowie der Reinigung der Fahrbahn. Die Bundesautobahn war in Fahrtrichtung Nürnberg für fünf Stunden komplett gesperrt. Richtung Norden standen während der Arbeiten nur zwei Fahrspuren zur Verfügung. Zu den Bildern...

Autobahn 9 nach einem Lasterunfall gesperrt Wehren aus Hirschberg und Gefell im Einsatz Hirschberg (OTZ/U.L.). Nach einem schweren Lkw-Unfall auf der Bundesautobahn 9 blieb die Richtungsfahrbahn München in der Nacht zum Montag für mehrere Stunden voll gesperrt. Was war geschehen? Offenbar durch überhöhte Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn verlor ein litauischer Trucker am Sonntag gegen 22.45 Uhr am Kilometer 242 die Kontrolle über seinen DAF-Sattelzug. Das nach Polizeiangaben mit mehreren Tonnen Trockenfisch beladene Fahrzeug prallte gegen beide Leitplanken an den Fahrbahnrändern, riss sich den Tank auf und verteilte Schlamm, Lkw-Teile sowie etwa 100 Liter Diesel auf allen drei Fahrspuren - und das auf mehreren hundert Metern Länge. In der Folge fuhren noch vier Autos in die Unfallstelle, kollidierten untereinander oder stießen gegen herumliegende Wrackteile. Mit viel Glück blieben der 55-jährige Litauer und auch die Pkw-Fahrer unverletzt. Allerdings entstanden nach Auskunft der Polizei Sachschäden in Höhe von ca. 70 000 Euro. Um 23.09 Uhr wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg zur Unfallstelle gerufen. Neben der Fahrbahnreinigung pumpten die Hirschberger Feuerwehrmänner zirka 600 Liter Diesel aus dem beschädigten Tank des DAF ab, welcher durch eine Spezialfirma schließlich entsorgt wurde. Zu ihrer Unterstützung wurden um 23.38 Uhr noch die Kameraden aus Gefell nachgefordert, die vor Ort ebenfalls mit ins Geschehen eingriffen. Um 2 Uhr bzw. um 2.20 Uhr morgens war dieser Einsatz für Gefell und Hirschberg dann beendet. Ostthüringer Zeitung am 11.11.2008 |