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Sonntag, 30. April 2017
14.05.2016 - 5. Tag der Rettung Drucken E-Mail
Geschrieben von Stefan Vödisch   
Montag, 16. Mai 2016

Auf einen erfolgreichen 5. Tag der Rettung können die Kameraden zurückblicken. Neben den Gefellern kamen auch die Feuerwehren aus Hirschberg, Tanna, Bad Lobenstein, Ebersdorf und Triptis sowie die Kräfte es DRK, der Johanniter Unfallhilfe und dem THW Ortsverband Gera.

Der Vormittag galt der Theorie. Hier stellte Zugführer Marco Heining das THW Gera vor. Danach erläuterte Ronald Groh von der Feuerwehr Hirschberg die möglichen Verletzungsmuster bei Atemschutzeinsätzen. Speziell  welche Verletzungen bei Feuerwehrangehörigen auftreten können.

 

Vom Landratsamt Saale-Orla, Fachdienst Brandschutz kam Andreas Schmidt der Einladung nach. Er hielt einen sehr informativen Vortrag zum Thema Funk bei Großschadenslagen. Dabei ging Andreas auf die Unterschiede von Analog- und Digitalfunk ein und erklärte welche Möglichkeiten man mit dem Digitalfunk hat. Beim Analogfunk sind die Grenzen bei Großschadenslagen ganz schnell erreicht.

Ines Becher vom DRK Saale-Orla beendet die Theorie mit dem Thema "Verletzungsmuster von Patienten nach Brand und Explosion. Angefangen von der kleinen Brandwunde bis zu schweren Verletzungen.

 Inzwischen ist der komplette Zug des THW Gera in Gefell eingetroffen. Aufgeteilt in mehrere Gruppen konnte man die gesamte Technik anschauen. Hier ist wirklich sehr viel Technik vorhanden. Vom Hammer bis zum Radlader wurde alles geboten. Auch war die Rettungshundestaffel mitgekommen. Diese befindet sich momentan im Aufbau.

Gegen 13:00 Uhr begann die Abschlußübung. Eine angenommene Explosion mit Brandausbreitung und 18 vermissten Person war das Übungsszenario. Wehrführer Michael Militzer war Einsatzleiter und koordinierte alle Kräfte. Unterstützt wurde er vom Personal des Führungskraftwagen. Erstmalig und mit vollem Erfolg wurden zwei Gruppenführer von der FF Hirschberg auf dem TLF und LF Gefell eingesetzt. Hier zeigte sich die jahrelange gute Zusammenarbeit zwischen beiden Wehren.

Alle Wehren arbeiteten Hand in Hand zusammmen und so konnten alle Vermissten gerettet  und an den Rettungsdienst übergeben werden. Dieser hatte einen Sammelpunkt eingerichtet und mittels Johanniter Unfallhilfe sowie DRK ins Krankenhaus(Gerätehaus Gefell) transportiert. Das THW Gera hatte einen eingestürzten Eingangsbereich abgesichert und die Vermissten mit Hunden gerettet.

Nach gut 2 Stunden war die Übung beendet und es begann der Rückbau sowie die Auswertung.
Alle verschiedenen Hilforganisationen arbeiteten super zusammen.

Am Ende war die FF Gefell mit diesem Tag sehr zufrieden und bedankt sich bei fast 90 Teilnehmern sowie allen Ausbildern.

Bilder folgen...

Zum Bericht in der OTZ...

 
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